Wie lassen Sie sich inspirieren?
„Mich faszinieren schöne Dinge und ich bin ein visueller Typ, deswegen schaue ich mir gerne an, was andere Menschen verwenden, um sich und ihre Umgebung zu schmücken. Eine Zierleiste an einem alten chinesischen Tempel kann dabei genauso Inspiration sein wie die Blütenranke der Pflanze, die sich darum windet. Die Dinge zu verschönern, mit denen man sich umgibt, scheint schon sehr lange im Menschen verankert zu sein und ist ein Grundpfeiler unserer Kultur. Wie sich der Geschmack im Laufe der Zeit verändert, ist ein weiteres Interessensgebiet.”
Woran arbeiten Sie gerade?
„Mein aktuelles Projekt ist eine Studie alter chinesischer Schmiedekunst. Ich bin also viel in Gärten und Museen unterwegs und betrachte die Werke von Handwerkern aus alter Zeit. Dachverzierungen und schmiedeeiserne Tore haben in China beinahe kalligraphische Elemente, die ich mir genau ansehe und auf dem Block festhalte. Die Skizzen, die ich von den Details mache, werden dann später im Atelier in Gemälde umgesetzt.”
Welches KunstLoft - Gemälde ist Ihr Lieblingsbild?
„Aus dieser Serie mag ich am liebsten "Verborgener Schatz", denn es hat gleich zwei Teile! Nein, Spaß. Es stellt ein Tor dar, und mir gefällt die Idee, wie es einmal in einem Wohnzimmer jemand betrachten und sich fragen wird, was sich dahinter verbirgt.”